Glossar
Nachträgliche Zulassung der Kündigungsschutzklage
Die nachträgliche Zulassung erlaubt eine Kündigungsschutzklage trotz Ablaufs der Drei-Wochen-Frist, wenn der Arbeitnehmer trotz aller zumutbaren Sorgfalt an der rechtzeitigen Klage gehindert war. Der Antrag muss innerhalb von zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses gestellt werden, spätestens sechs Monate nach Fristablauf.
- Begriff
- Nachträgliche Zulassung der Kündigungsschutzklage
- Stand
- 12. September 2026
Was dahinter steckt
Paragraf 5 Kündigungsschutzgesetz nennt als Beispiel eine Schwangerschaft, von der die Betroffene ohne eigenes Verschulden erst nach Ablauf der Klagefrist erfährt. Der Antrag ist mit der Klage zu verbinden und muss die Hinderungsgründe und Beweismittel dafür angeben.
Die Hürde liegt hoch: bloße Unkenntnis der Frist oder eine falsche Selbsteinschätzung der Erfolgsaussichten reichen für sich genommen nicht aus. Wer die Frist reißt, sollte deshalb sofort rechtlichen Rat suchen statt abzuwarten.
Siehe auch
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Paragraf 5 Kündigungsschutzgesetz, Zulassung verspäteter Klagen, Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de,
Einsatz von Sprachmodellen
Die Fließtexte dieser Seiten (Überschriften, Beschreibungen, Ratgeber- und Glossarinhalte) entstehen mit Unterstützung von Sprachmodellen und werden vor der Veröffentlichung geprüft. Die Hero-Bilder sind mit einem Bildmodell erzeugt. Name, Anschrift und Kontaktdaten der einzelnen Anwaltskanzleien stammen dagegen unverändert aus OpenStreetMap und werden von keinem Sprachmodell erzeugt, ergänzt oder verändert.
Korrekturweg
Eine falsche Anschrift, eine geschlossene Kanzlei oder eine falsche Zuordnung melden Sie über das Kontaktformular. Wir gleichen die Meldung mit der Quelle ab und korrigieren belegte Fehler auf der betroffenen Seite.
Stand dieser Angaben: 12. September 2026.